Es war schön mit dir, September

Der Schnee ist doch eben erst getaut?! Fassungslos blicke ich aus dem Fenster. Hier kann man ja beinahe zusehen, wie sich die Blätter langsam rot färben und sich die Natur auf den Winterschlaf vorbereitet. Dabei kommt es mir vor, als sei der Sommer gerade erst gestartet. Pustekuchen. Doch schon allein, wenn ich die Kalendereinträge im September öffne, weiß ich, warum die Zeit so rast. Weil einfach viel zu viel passiert ….

Neue Visionen und Projekte beflügeln

Der September ist direkt spannend gestartet. In den ersten Tagen stand nämlich ein zweitägiges Treffen mit maha Productions auf dem Programm. Strategiemeeting haben wir das ganze genannt. Oder auch „Summit on Summits“. Eben deshalb, weil unsere Zusammenkunft nicht einfach in der Stadt stattfand. Nein, stattdessen dient die Hoizalm als Meetingraum.

Wir tauschen uns aus. Erkennen Chancen. Diskutieren, welche Projekte zukünftig im Raum stehen und welche Hürden und Hindernisse es geben könnte. Ganz ehrlich: Das war ein super produktiver Start in den Monat September. Es waren anregende Gedanken, die da ausgesprochen und weitergesponnen wurdne. Gedanken, die mich teilweise noch ein wenig länger beschäftigt haben. Gespräche, die wieder bestärkt haben, dass wir allesamt doch irgendwie was cooles machen und Visionen, die beflügelt haben.

Das gibt Energie und Motivation. Jetzt ist es an der Zeit, die Ziele anzuvisieren und Träume greifbarer werden zu lassen. Denn ich bin ja schon immer Verfechterin davon, dass wir alles, was wir uns vornehmen auch erreichen können. Wir müssen uns nur trauen. Und es ist natürlich leichter, sich nicht alleine zu trauen, sondern diesen Prozess mit Gleichgesinnten zu teilen. Felix, Marius, Basti … danke für die Inspiration!

Endlich wieder Segeln

Wisst ihr, dass ich mal einen einwöchigen Segelkurs gemacht habe? Da war ich in den Niederlanden am Ijsselmeer unterwegs und habe mit einer Jolle gekämpft. Halsen, wenden, Anker werfen. All das hatte ich drauf und habe sogar ein Segeldiplom ausgestellt bekommen. Das ist Jahre her. Seitdem habe ich keinen Fuß mehr auf ein Schiffchen gesetzt, das mit Windkraft gesteuert wird. Bis jetzt.

Denn diesmal ging es für mich an den Tegernsee. Zuerst zum Wandern auf den Risserkogel, einem schönen Aussichtsberg der Region. Eine Woche später dann zum Segeln. Natürlich nicht alleine, sondern mit ausgebildeten Segellehrern. Das Wetter war super. Der Wind auch. Der Tegernsee hat nämlich zum Glück genau dann Wind, wenn auch die Sonne scheint. Thermik sei Dank!

Ach hat das Spaß gemacht. Über das Wasser zu düsen, den Wind in den Haaren zu spüren und auch wieder selbst das Steuer zu übernehmen. Vielleicht sollte ich mir doch nochmal ein bisschen Zeit nehmen und Segeln gezielt weiter üben. Ich glaube, das ist ein schönes Hobby.

Ausflug in die Dolomiten

Mindestens genauso cool war aber der Ausflug nach Val Gardena/Gröden. Ich liebe es, in die Dolomiten zu fahren. Die Berge sehen so ganz anders aus als die bekannten österreichischen oder deutschen Alpen. Schroffer. Abgebrochener. Wilder. Und gleichzeitig ist hier schon ein Stück Dolce Vita zu spüren. Das ist ein schöner Kontrast: Genusskultur trifft auf unbezwingbar erscheinende Felstürme.

Ganz so unbezwingbar wie sie wirken sind diese Berge aber auch wieder nicht. So bin ich durch den imposanten Langkofel hindurchgewandert und habe die Geislertürme hinter der fotogenen Seceda erklommen. Das war meine erste reine Klettertour. Aufregend, aber nicht wirklich schwierig. Also auch einer dieser Kontraste: Spannend, aber dennoch zum Genießen. Ja, so habe ich mich wohlgefühlt.

Als dann abends die Sonne die Flanken der Bergriesen in ein warmes Orange gehüllt haben und ich mit einem Drink entspannt auf einer Sonnenterrasse Platz nehmen durfte, habe ich Urlaubsfeeling verspürt. Richtig echtes Urlaubsfeeling. Denn genau das gibt’s in den Dolomiten auch immer gratis dazu.

Ein bisschen Entspannung gehört auch dazu

Eigentlich mag ich die Zeit, wenn die Tage wieder kürzer werden. Nicht falsch verstehen, ich liebe den Sommer. Ich liebe es, abends lange draußen zu sitzen und nicht zu frieren. Ja, ich friere schnell. Aber ich mag auch die Zeit, wenn es kühler wird, wenn abends wieder Ruhe einkehrt. Einfach zuhause zu bleiben, die Beine hochzulegen und auch mal einen Samstag nur im Bett zu verbringen. Das genieße ich an den kühlen Herbsttagen.

Ich genieße es auch, wieder in warme Pullover schlüpfen zu können, oder mit Mütze rumzulaufen. Kuschelige Hoodies, warme Socken und Skiunterwäsche finde ich super. Abends Kerzen anzuzünden und mit einem Buch unter der warmen Bettdecke verschwinden zu dürfen, ist das höchste in diesen Monaten. Also lieber September, schön, dass du mir schon die ersten Anfänge dieser tollen Jahreszeit beschert hast.

Hallo Oktober

Und jetzt möchte ich mit viel Trommelwirbel und Tam Tam noch den Oktober Willkommen heißen. Denn der verspricht ebenfalls eine nahezu perfekte Mischung aus ruhigen Netflix-Abenden und interessanten Reisezielen. So steht diesmal Nordirland auf dem Programm, ich werde die Skisaison hoffentlich einläuten und bei den Medientagen in München einen Vortrag über mein Leben als Vollzeit-Reisebloggerin halten. Es bleibt also spannend!

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