Schweizer Hefezopf: Leckeres Rezept für den Osterbrunch

Ostern steht vor der Tür. Eier hab ich schon gefärbt. Der Sekt steht kalt. Nur das richtige Gericht für den Osterbrunch fehlt noch. Passend dazu hab ich von einer Schweizerin ein Rezept für einen Original Schweizer Hefezopf zugeschickt bekommen. Der schmeckt nämlich anders als die (mir) bekannten Hefezöpfe aus Österreich oder Bayern. Perfekt. Damit wird das Frühstück am Ostertag lecker abgerundet werden.

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Ich liebe Gebäck aus Hefe. Deswegen kommt das Rezept von Irene vom Hotel Castell aus dem Schweizer Ort Zuoz wie gerufen. Es ist aber kein süßer Hefeteig, wie ich ihn sonst backe. Laut Rezept kommt sogar mehr Salz als Zucker in das Gebäck. Habt ihr das schon mal probiert …?

Zutaten

  • 1 kg Mehl
  • 700 ml Milch
  • 1 Pck. Hefe
  • 125 g Butter
  • 2 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 1 Ei (zum Bestreichen)

Zubereitung

  1. Vermenge das Mehl und die zimmerwarme Butter in einer Schüssel mit dem Rührgerät.
  2. Erwärme die Milch und brösle die Hefe hinein. Achte darauf, dass die Milch nicht zu heiß wird. Denn wenn sie zu heiß ist, sterben die Hefekulturen und der Teig wird nicht mehr aufgehen.
  3. Gib das Hefe-Milch-Gemisch mit dem Zucker und Salz zum Mehl hinzu und knete alles kräftig durch. Lieber etwas länger kneten. Ansonsten kann es passieren, dass der Teig am Ende nicht aufgeht.
  4. Dann heißt es Warten… Denn der Teig muss unter einem Tuch für 1 Stunde ruhen.
  5. Anschließend teilst du den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche in zwei gleich große Stücke und formst daraus zwei gleichlange und gleichdicke Würste. Etwa 2-3 cm dick.
  6. Die legst du über Kreuz und flechtest daraus nach Schweizer Technik einen Hefezopf mit vier Strängen. Die genaue Flechtanleitung findest du im Video >

Übe das Flechten zuvor mit Wollfäden. Denn das ist der schwierigste Teil. So wirst du mit dem Teig am Ende besser klarkommen.

  1. Den geflochtenen Zopf auf ein Blech packen und mit einem verquirlten Ei bestreichen.
  2. Bei 180 Grad für 50 Minuten backen lassen.
  3. Servieren und am besten ofenfrisch mit Butter und Marmelade genießen.
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Süß-Salzige Geschmacksexplosion

Angeschnitten hab ich das gute Stück schon vor Ostern. Ich musste ja davon kosten. Noch warm vom Ofen und mit weicher Butter und selbstgemachter Beerenmarmelade schmeckt er richtig lecker. Ich finde dabei sogar ausgesprochen gut, dass der Teig leicht salzig schmeckt. Eine gute Kombination.

Damit ist ein großer Teil meiner Ostervorbereitung bereits abgeschlossen.

Was gibt es bei euch zum Osterbrunch?

Guten Appetit!

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